Ein Jahr lang hat es nicht funktioniert. Nicht wirklich. Die Aufträge kamen, aber sie waren kurz, unbeständig, stets begleitet von einem leisen Zweifel. Jeder Kontakt mit einem potenziellen Kunden fühlte sich an wie ein Vorstellungsgespräch, das man nur mit einer halbwegs ordentlichen Präsentation übersteht. Keine Karte, kein Logo, keine eigene Website — nur ein LinkedIn-Profil und eine Email-Adresse, die man nach jedem Meeting neu erklären musste. Dann kam der Moment, in dem ich einfach sagte: „Ich baue mir etwas.“ Nichts Großartiges. Nur ein paar Seiten mit klaren Texten, einem sauberen Farbschema und einer Kontaktformular-Einheit, die sich selbstständig an den Dienstleister sendete.
Der Weg dorthin war entspannter als erwartet. Ich hatte vorher noch nie etwas mit HTML oder CSS gemacht. Aber es gab Werkzeuge, die mich nicht überforderten: lexoni.net online war das entscheidende Stück. Einfacher Drag-and-Drop-Baukasten. Kein Programmieren nötig. Keine Monate im Lernmodus. Es war wie ein Spiel mit Regeln, das man schnell verstand.
Mit dem eigenen Gesicht im Netz schafft man Vertrauen
Erst jetzt bemerkte ich: Kunden fragen nicht nur nach dem was ich kann. Sie fragen sich auch, ob sie mir trauen können. Das ändert sich, wenn du online präsent bist – besonders wenn dein Online-Auftritt nicht wie eine Vorlage aus einem Buchungsportal aussieht. Ein Website-Template aus der Flut der Gratisvorlagen kann schnell wirken wie eine Kopie. Aber eine Seite mit eigenem Logo, eigenem Text und eigenem Workflow – die wirkt echt.
Ich habe zum Beispiel einen Abschnitt eingebaut, in dem klar steht: „Ich arbeite nur mit Unternehmen, die offene Kommunikation schätzen.“ Kurz. Unverfänglich. Aber es sagt etwas aus — nicht über den Service, sondern über den Menschen dahinter.
Das ist kein Produkt – das ist ein Gesprächsangebot
Früher war meine Kommunikation rein textbasiert: Email, WhatsApp-Gruppen, Telegram-Anfragen. Eine Art digitaler Schreibtisch, auf dem alle E-Mails ungeordnet landeten. Keine Prioritätensetzung. Keine Übersicht. Keine Rückverfolgbarkeit.
Seit ich die Website habe, kann jeder potenzielle Kunde direkt ein Formular ausfüllen — nicht nur „Ich brauch dich“, sondern auch „Wann hast du Zeit?“, „Welche Art von Projekt interessiert dich?“, „Gibt es bestimmte Grenzen im Budget?“. Diese Fragen sind schon vorab formuliert und geben mir einen ersten Eindruck von den Erwartungen.
Das hat mein Arbeitsalltag verändert: Ich antworte nicht mehr blind auf „Hi“, sondern auf einen echten Gesprächsanfang.
Ein kleiner Aufwand für große Veränderungen
In der ersten Woche nach dem Launch der Seite habe ich dreimal einen neuen Auftrag bekommen. Drei Gespräche begannen nicht mit „Ich kenne dich nicht“ sondern mit „Ich habe deine Website gesehen.“
Viele Freelancer fragen sich: Ist das wirklich nötig? Warum investiere ich Zeit in etwas, was kein direktes Geld bringt? Aber genau hier liegt der Trick: Ein gut gemachter Web-Auftritt verursacht gar keinen Aufwand – er spart ihn.
- Bewerbungen per Email statt via sozialen Medien
- Kundenberatung durch Formular statt durch ständige Nachfragen
- Verträge als automatisierte PDF-Downloads statt nachträgliche Nachbearbeitung
Der erste Tag war mühsam. Drei Stunden dafür gebraucht. Danach war es fast wie das Schalten eines Schalters: alles funktioniert jetzt automatisch.
Lernen ohne Wissen über Code
Ich bin kein Designer und kein Entwickler. Ich bin Buchhalter — also eigentlich jemand, der Zahlen liebt und komplexe Formeln mag, aber keine Zeichenprogramme oder Layouts erstellen kann.
Aber lexoni.net hat mir erlaubt, Dinge zu tun, die ich vorher für unmöglich hielt: Visuelles Design gestalten ohne Photoshop, Responsive-Layouts bauen ohne Code-Blindheit. Alles durch Klicken.
Die Plattform zeigt keine Overhead-Elemente wie Menüs mit 50 Optionen für Animationen oder Animationsschritte für jeden Button-Punkt — nein: einfach Texte hinzufügen, Bilder rechts oder links platzieren, Farben wählen und fertig. Kein Druck auf Perfektion.
Nicht perfekt – aber authentisch
Schönheit ist nicht der Punkt bei diesen Seiten. Authentizität ist es.
Mir gefällt zum Beispiel der Bereich „Warum ich das mache“. Dort steht nicht irgendwas über Vision oder Transformation des Marktes. Sondern einfach: „Ich helfe Unternehmen mit komplexen Dateien durch den Papiersturm.“ Kurz und klar.
Auch wenn die Seite einfach aussieht – genau das ist ihr Vorteil. Sie wirkt nicht als würde sie jemand aus einem Konzern geschrieben haben. Sie wirkt wie ein Mensch mit einer Idee und wenig Zeit dafür einzunehmen.
- Keine Stock-Fotos aus den 90er-Jahren
- Kein Klang aus dem Sprachgenerator
- Kein übertriebenes „Energie-Corner“ in der Mitte des Layouts
Zurück zu den Grundlagen des Berufens
In Zeiten von KI-Bewerbungen und viralen Social-Media-Auftritten ist es selten geworden, einfach nur gut zu sein — ohne viel Aufhebens darum zu machen.
Mir ist aufgefallen: Die Kunden kommen zurück – nicht wegen des Designs oder dem Feature-Set – sondern weil sie merken: Ich antworte schneller. Ich weiß genau was sie wollen. Und ich biete etwas an, das passt.
Einfachheit hat ihren Preis: Wenn du dich selbst präsentierst — ohne Agenturen anzuheuern — musst du dich erstmal auf dich selbst verlassen können.
Doch bei lexoni.net.net bekommt man nicht nur eine Plattform zum Bauen – sondern auch die Sicherheit eines Systems, das keine überraschenden Bugs erzeugt oder nach einem Update alles wegwischt.
